Wie Sie der CEO Ihres eigenen Zeitmanagements werden
Zeitmanagement

Die Zeit ist unser kostbarstes Gut, welches wir besitzen. Schon Albert Einstein wusste, dass die Zeit relativ ist, für den einen relativ lang und für den anderen relativ kurz. In seinen Notizen äußerte sich Einstein folgendermaßen: „Wenn man mit dem Mädchen, das man liebt, zwei Stunden zusammensitzt, denkt man, es ist nur eine Minute; wenn man aber nur eine Minute auf einem heißen Ofen sitzt, denkt man, es sind zwei Stunden“ – das ist die Relativität. Wir erkennen, aufgrund der Physik ist die Empfindung unserer Zeit sehr subjektiv. Sie ist zwar objektiv messbar, doch kann sie sich dehnen oder verkürzen, je nachdem, was wir gerade machen.

„Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, dir wir nicht nutzen.“

Tief in uns hegen wir bestimmte Wünsche und haben ganz klare Vorstellungen von unserem Leben. Häufig können wir unsere Träume nicht realisieren, da wir zwar einerseits Träume haben, andererseits diese nie zu Papier bringen und noch seltener eine klare Analyse durchführen, wo wir eigentlich hinwollen.

Das Zeit-Balance-Modell nach Seifert/Peseschkian

Mit dem Zeit-Balance-Modell nach Seifert/Peseschkian erkennen wir die Wichtigkeit zwischen der Arbeit und dem Privaten. Der Neurologe Nossrat Peseschkian hat über Jahre hinweg transkulturelle Studien durchgeführt. In seinen Untersuchungen stellte er sich die Frage, welche Faktoren Einfluss auf die Balance zwischen Berufs- und Privatleben nehmen. Im Ergebnis stellte er fest, dass alle Kulturen vier gemeinsame Faktoren besitzen, die das Balance-Modell ausmachen:

  • Körper
  • Leistung
  • Kontakte
  • Sinn

Diese Faktoren bilden die Grundlagen des Zeit-Balance-Modells von Seifert/Peseschkian. Das Modell stellt die Faktoren dar, zwischen denen die Zeit in Balance gebracht werden muss, damit es eine Harmonie zwischen Arbeit und Privatleben gibt.

Wird auf einen Bereich der Schwerpunkt gelegt, werden die anderen zwangsweise vernachlässigt.

Heutzutage wird dem Leistungsbereich in den meisten Fällen die größte Priorität zugeschrieben. Kurzfristig stellt es auch kein Problem dar, langfristig führt es aber dazu, dass wir ausbrennen. Gerade eine ständige Anspannung im Leistungsbereich führt zu Einbußen in der Gesundheit. Zudem vernachlässigen wir aufgrund des Zeitmangels unsere sozialen Kontakte, was im schlimmsten Fall zu einer Sinnkrise in unserem Leben führen kann. Fallen wir erst mal in solch eine Krise, so stellen wir alles aus unserem Leben infrage. Faktisch ist es aber so, dass wir Kraft aus allen vier Bereichen schöpfen können, um eine Harmonie im Gesamtgefüge zu erhalten.

Daher ist es erforderlich, sich immer wieder vor Augen zu halten, wo wir uns gerade befinden und welcher Bereich die meiste Energie verbraucht. Um aber herauszufinden, wo wir die meiste Energie einsetzen, müssen wir uns im Vorfeld klarmachen, was wir uns für unser Leben wünschen, und da hilft der Wunsch-Zustand weiter.

Wunsch-Zustand

Der Wunsch-Zustand stellt eine reine Wunschvorstellung dar. Mit dieser Vorstellung fragen wir uns selbst, wie unsere Zeitverteilung im günstigsten Fall aussehen sollte. Hier ist es wichtig, zu notieren, was wir uns wünschen, und das unabhängig davon, ob wir es zum jetzigen Zeitpunkt für realistisch oder eher utopisch halten. Fühlen Sie sich daher frei und notieren auch Dinge, die Ihnen im ersten Moment nicht als wichtig erscheinen. Erst wenn Sie das Big Picture vor Augen haben, können Sie den einen oder anderen Punkt wieder

von der Liste streichen.

Soll-Zustand

Nachdem wir unseren Ist-Zustand und den Wunsch-Zustand festgestellt haben, ist es nun an der Zeit, den Soll-Zustand zu betrachten. Hierfür nehmen wir uns einfach ein Blatt Papier zur Hand und zeichnen einen Kreis. Dieser Kreis umfasst 100 % unserer Zeit. Indem wir einzelne Tortenstücke des Kreises herausnehmen, klären wir, wie wir unsere Zeit zukünftig verteilen wollen. Überlegen Sie dabei, was Sie in den nächsten Wochen, Monaten oder in einem beliebigen anderen Zeitraum realisieren möchten. Sie können auch zwei Kreise zeichnen. Der eine Kreis stellt ihr privates Umfeld dar und der andere Kreis steht für die Arbeit. In dem Moment, in dem wir anfangen, unseren Soll-Zustand zu verbildlichen, liefern wir die ersten Signale an unser Gehirn, dass Veränderungen stattfinden sollen. Stellen wir uns diesen neuen Zustand immer wieder vor, so hilft uns unser Gehirn auf unbewusster Ebene, diesen auch zu erreichen. 

 

Vom inneren Schweinehund und Harmonie

Viele Menschen sammeln die Erfahrung, dass es oft Bereiche im Leben gab, die ihnen früher schwerer gefallen sind und nun leichter von der Hand gehen. Doch woran liegt das?

Egal ob beim Sport oder in anderen Lebensbereichen, Selbstdisziplin führt dazu, dass Handlungen, die anfänglich nur mit reiner Willenskraft erfolgten, später zu einer automatisierten Angewohnheit werden können. Selbstdisziplin bedeutet, den inneren Schweinehund zu überwinden und die Dinge einfach zu machen. Beachten Sie aber bei all den Dingen im Leben, dass Sie auch hin und wieder „Nein“ sagen sollten. Nicht alle Aufgaben müssen Sie immer erledigen. Persönliches Wachstum findet erst statt, wenn wir unsere persönliche Harmonie finden. Und um diese Harmonie zu erreichen und vor allem damit Sie alle anberaumten Aufgaben effizient erledigen können, folgen nun vier Methoden, die Ihnen dabei helfen werden, Ihre Zeit und Lebensbereiche besser zu managen.

 

Zeitmanagement kann man lernen

Durch gezielte Methodik und dem Implementieren von nachhaltigen Prozessen können Sie Zeitmanagement in Ihrem Unternehmen erlernbar machen. So werden Ihre Mitarbeiter langfristig zufriedener mit ihrem Tages- und Wochenablauf sein und die Produktivität im Unternehmen wird messbar ansteigen. Gerne erzählen wir Ihnen in einem persönlichen Gespräch mehr über die Arbeit des Regensburger Business Instituts zu diesem spannenden Thema!

 

 

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Über den Autor:

Holger Abeln

Holger Abeln

Geschäftsführer Regensburger Business Institut

Holger Abeln war 25 Jahre lang in führenden Positionen von großen mittelständischen Unternehmen und Konzernen tätig.

Im Jahr 2016 zog er die Karriere-Reißleine und gründete das Regensburger Business Institut. Er berät heute branchenübergreifend Unternehmen in professioneller Kundenkommunikation und Management.